Blechbläser
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Der Fachbereich Blechbläser
wird von Eckard Vincke geleitet. Er umfasst folgende Instrumente:

Trompete (Flügelhorn, Cornett, Corno da caccia),
Horn, Posaune, Tuba (Bariton, Tenorhorn, Euphonium)

Blechblasinstrumente sind Musikinstrumente aus Metall, die durch die Lippenschwingungen des Spielers zum Klingen gebracht werden. Ein gemeinsames Merkmal aller Blechblasinstrumente ist das Kesselmundstück, welches die Verbindung zwischen den schwingenden Lippen des Spielers und dem Instrument herstellt. Die Technik der Tonerzeugung (Ansatz) ist bei allen Blechblasinstrumenten gleich. Unterschiede bestehen lediglich in der Position, in der man das Mundstück auf die Lippen setzt, bedingt durch die unterschiedliche Größe und die etwas abweichende Form der Mundstücke bei unterschiedlichen Blechblasinstrumenten.
Die Ursprünge der Blechblasinstrumente liegen in vorgeschichtlicher Zeit, als unsere Vorfahren in ein Schneckengehäuse, eine Muschel, in den Röhrenknochen eines toten Tieres oder in das Horn eines Büffels bliesen. Schon aus der Bronzezeit der Urgermanen (1500 - 400 v. Chr.) sind Blechblasinstrumente erhalten, die Luren, die wahrscheinlich zu kultischen Zwecken geblasen wurden. In der Bibel wurde die Posaune schon im Alten Testament erwähnt (Posaune von Jericho). Um 1450 entstand die Posaune als Weiterentwicklung der Trompete. Eine Trompete wurde mit einem Doppelzug versehen (einer Vorrichtung, mit der die Rohrlänge des Instrumentes verändert werden konnte), um die Tonhöhe chromatisch verändern zu können.
Während Trompete, Posaune und Horn schon im 17. Jahrhundert zu großer Bedeutung für die Kunstmusik gelangten, wurden Bariton und Tuba zur Verbesserung des Orchesterklanges erst Anfang des 19. Jahrhundert entwickelt. Mit der Erfindung der Ventile um 1815 erreichten auch Trompete, Posaune und Horn im großen und ganzen ihren heutigen Entwicklungsstand. Während bis zu diesem Zeitpunkt Tonfolgen nur innerhalb der Naturtonreihe (einfache Tonleiterfolgen) geblasen werden konnten, war es nun auch möglich, chromatische Tonfolgen in technischer Brillianz zu spielen.
Heutzutage gibt es unbegrenzte Möglichkeiten, Blechblasinstrumente sowohl in der "Ernsten" als auch in der Unterhaltungsmusik einzusetzen. Für Blechblasinstrumente gibt es vielfältige Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren. Neben Sinfonieorchester, Big-Band, Blasorchester, und Jazz-Formationen gibt es auch. spezielle Kammermusik in verschiedensten Besetzungen. Die wohl bekanntesten Interpreten von Blechbläserkammermusik sind das Blechbläser-Quintett "Canadian Brass" und die großen 10-12stimmigen Blechbläserensembles "German Brass" und "London Brass".

Was uns Lehrern wichtig ist:




Frühinstrumentaler Unterricht mit Kindern ab 6 Jahren im direkten Anschluss an die "Musikalische Früherziehung" schafft eine breite Basis für die differenzierte Ensemblearbeit an der Musikschule und den ihr nahestehenden Einrichtungen. Ein eigens zu diesem Zwecke entwickeltes Unterrichtsmaterial, das in Anlehnung an die Lerninhalte der Musikalischen Früherziehung entwickelt wurde, stellt sicher, dass die Kinder körperlich und geistig nicht überfordert werden und der Spaß immer an erster Stelle steht.

Wir sind für neue Unterrichtsformen offen. Egal ob frühinstrumentaler Unterricht mit 6-Jährigen, Gruppenunterricht oder Klassenorchester, wir scheuen keine Herausforderung.

Wir machen keine Zugeständnisse wenn es um die Qualität des Unterrichts geht. Die Wahl der richtigen Unterrichtsform orientiert sich allein an pädagogischen Gesichtspunkten.

Die Blechbläserensembles sind ein fester Bestandteil im Unterricht. So gibt es für jeden Schüler ein Ensemble in dem er entsprechend seines Alters und Leistungsstandes regelmäßig mit anderen Schülern musizieren kann. GEMEINSAMES MUSIZIEREN wird bei uns groß geschrieben, denn die Auftritte in den Ensembles fördern die Motivation und das Selbstbewusstsein.

Das Blechbläserwochenende auf der Wewelsburg findet einmal im Jahr, Anfang März, statt. Hier veranstalten wir mit allen Interessierten Schülern und dem gesamten Blechbläserkollegium eine Freizeit bei der in verschiedenen Gruppen ein Programm erarbeitet wird, dass wir dann in einem gemeinsamen Vorspiel am Sonntag Nachmittag präsentieren.

Beim Wettbewerben wie "Jugend musiziert" oder dem "Jugend-Musikpreis" können unsere überdurchschnittlich begabten Bläser zeigen, was in ihnen steckt. Viele erste Preise bis auf Bundesebene belegen die fachliche Qualifikation und das große Engagement unserer Mitarbeiter. In der Ensemblewertung des Wettbewerbs schafft die gute Zusammenarbeit unseres Kollegiums hervorragende Bedingungen für beste Plazierungen.

unsere jüngsten Wettbewerbsteilnehmer
 
Zusammenarbeit mit anderen Musikgruppierungen wie den Posaunenchören, Blasorchestern und Schulorchestern ist für uns selbstverständlich. Wir unterstützen die Mitwirkung unserer Schüler in allen Musikgruppen. Mehrere Lehrer unseres Kollegiums sind selbst Leiter von Musikvereinen unserer Region:

Thomas Boger leitet z.B. das Symphonische Blasorchester der freiwilligen Feuerwehr Gütersloh



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In diesem Fachbereich unterrichten zur Zeit sechs Lehrer an unserer Schule:

Peter Albrecht Tenorhorn, Trompete,Tuba in Gütersloh, Rietberg und Werther
Barbara Bartsch Trompete, Euphonium in Langenberg und Rheda-Wiedenbrück
Astrid Begger Trompete, Tenorhorn, Posaune, Klassenmusizieren Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück,
Schloß Holte-Stukenbrock und Versmold
Sergey Fedyanin Posaune, Tenorhorn, Trompete, Tuba,
Euphonium und Klassenmusizieren
in Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück,
Rietberg und Werther
Christoph Leo Trompete, Posaune und Euphonium in Gütersloh
Andrea Lübbeke Trompete, Klassenmusizieren in Gütersloh
Hermann Munkelt Ensemble in Herzebrock-Clarholz
Daniel Reichert Trompete in Gütersloh
Magnus Schröder Posaune, Tenorhorn und Tuba in Langenberg
Jörg Schulteß Horn in Gütersloh und Verl
Eckard Vincke Trompete, Horn, Posaune,
Tenorhorn, Bariton, Tuba
in Gütersloh und Halle
Thorsten Wieking Trompete, Posaune,
Tenorhorn, Bariton, Tuba
in Rietberg, Steinhagen,
Verl und Schloß Holte-Stukenbrock
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