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Violoncello (Cello) |
| Marina Maestri-Foron | in Gütersloh und Werther |
| Barbara Raffel-Westermann | in Gütersloh und Schloss Holte-Stukenbrock |
| Ernst Westermann | in Gütersloh, Verl,Rietberg und Schloss Holte-Stukenbrock |
| Michael Corßen | in Gütersloh, Herzebrock und Steinhagen |
erfüllt zugleich Tenor- und Baßfunktion
in der Violinfamilie der Streichinstrumente. In Italien, während des
letzten Drittels des 17. Jahrhunderts, begann es sich aus der reinen
Begleitfunktion innerhalb der Continuogruppe zu einem eigenständigen
und selbstbewußten Soloinstrument zu entwickeln. Zugleich ist das
Violoncello fester Bestandteil des Sinfonieorchesters und spielt in der
Kammermusik für Streicher sowie im Klaviertrio eine tragende Rolle. |
Erste Solostücke für das
Violoncello sind uns in Handschriften und frühen Drucken aus der Zeit
um 1680 von italienischen Komponisten wie Giovanni Battista Vitali,
Domenico Galli, Domenico Gabrielli u.a. erhalten geblieben. Diese Stücke
belegen sehr deutlich die Entwicklung der Spieltechnik des Violoncello bis
hin zu dem ersten großen Höhepunkt in der Literatur für
dieses Instrument, den sechs Suiten für Violoncello solo von Johann
Sebastian Bach. Auch Antonio Vivaldi und viele andere, hauptsächlich
italienische Komponisten der Barockzeit haben wunderbare Sonaten, Suiten
und Konzerte für das Violoncello geschrieben. |
In Vorklassik und Klassik entstanden
Solokonzerte für Violoncello und Orchester z.B. von Carl Stamitz,
Anton Kraft, Luigi Boccherini, und Joseph Haydn. Beethoven,
Mendelssohn-Bartholdy, Schumann, Brahms, Dvorak, Tschaikowski, Faure,
Strauß, Debussy, Hindemith, Elgar, Schostakovich, Britten,
Lutoslavski und viele andere schrieben Werke für Violoncello mit
Klavier oder mit Orchester. |
Literatur, die ausdrücklich für
das Erlernen des Violoncellospiels geschrieben wurde (Celloschulen und Etüden),
gibt es aus allen Jahrhunderten. Die älteste bekannte Celloschule
stammt von Michel Corrette (1741). Jean-Louis Duport (ca. 1810), Bernhard
Romberg (1840) und Justus Johann Friedrich Dotzauer haben mit ihren
Schulwerken ganze Generationen von Cellisten beeinflußt. Da
heutzutage der Instrumentalunterricht mit viel jüngeren Kindern ein
vollkommen anderes Unterrichtsmaterial erfordert, sind in den letzten
Jahrzehnten einige moderne Violoncelloschulen von S. Hirzel, H.-P. Linde,
E. Saßmannshaus/M.Corßen, A. Friss, G. Mantel u.a. erschienen. |
Hinsichtlich Größe und Stimmung
waren die frühen Violoncelli des 16. und 17. Jahrhunderts noch sehr
unterschiedlich. Es gab sehr große Continuo-Instrumente (Violone) in
Celloform, aber tiefer eingestimmt als unsere heutigen Instrumente, und
kleinere (auch fünfsaitige) für solistische Aufgaben. Die um
1710 von Antonio Stradivari festgelegten Größenverhältnisse
werden noch heute als gültiges Maß für den Instrumentenbau
angesehen. Berühmte Cellobauer waren - neben Amati, Stradivari und
Guarneri - Montagnana, Grancino und Testore. |
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Anfangsalter ab ca. 6 Jahren. In besonderen Fällen
kann der Unterricht aber durchaus auch schon früher aufgenommen werden.
Es gibt entsprechend kleine Instrumentengrößen. |
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Eine gute Voraussetzung für den frühen Beginn mit dem Violoncellounterricht
ist die abgeschlossene allgemeine Musikalische Früherziehung (MFE). |
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Es ist immer besser, wenn der Wunsch nach einem Instrument vom Kind selber kommt.
In Familien, in denen viel gesungen, viel Musik gehört und vor allem gemacht wird, haben Kinder es
leichter, sich musikalisch an ihrem Instrument auszudrücken. |
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Übrigens: Unmusikalische Kinder gibt es nicht! |
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Ein kleines Schülercello kostet um 800 Euro. |
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1/8, 1/4, 1/2 und 3/4 - Celli kann man
in der Regel entweder von der Musikschule ausleihen (Leihgebühr
mtl. 10.- Euro - solange der Vorrat reicht...) oder zu Leih- bzw.
Mietkaufkonditionen im Musikalienhandel oder beim Geigenbauer mieten. |
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Zuhause wird ein Stuhl in etwa der
gleichen Höhe wie jeweils in der Schule benötigt. Außerdem
ein fester Notenständer, ein Stachelbrettchen und eventuell ein
Metronom. |
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In der Regel wird dieses Instrument im Einzel- oder 2er-Gruppenunterricht erlernt.
Die Unterrichtskosten entnehmen Sie bitte der Schulgeldordnung. |
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Ein Anmeldeformular zum Instrumentalunterricht finden Sie auf der Seite Kontakt.