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Violine (Geige) |
| Gesine Blomberg-Laurenz | in Verl |
| Beate Corßen | in Gütersloh, Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück und Steinhagen |
| Magdalena Sokolov-Korbel | Herzebrock-Clarholz |
| Pia Krussig | in Schloß Holte-Stukenbrock |
| Rang Choi | in Harsewinkel |
| Friedrich Rott | in Borgholzhausen, Steinhagen und Werther |
| Marion Scheuer | in Gütersloh |
| Gisela Springer | in Harsewinkel |
| Gregor van den Boom | in Gütersloh und Rietberg |
| Eva-Maria Weese | in Gütersloh |
| Sotirios Zisopoulos | Gütersloh und Rietberg |
erfüllt die Diskantfunktion innerhalb der Violinfamilie;
sie erscheint voll entwickelt zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Oberitalien. Im 16.
Jahrhundert bestand die Aufgabe des Geigers im Aufspielen zum Tanz, in der Mitwirkung bei
Balletten und dramatischen Aufführungen, im Spiel von Vokalmusik im Streicherensemble und
in der Chorverstärkung in der Kirche. |
Das 17. Jahrhundert bringt eine allmähliche Wandlung für die
Instrumentalmusik. Es werden Kammersonaten, Kirchensonaten, Suiten für bestimmte
Instrumente komponiert. In der Mitte des 18.Jahrhunderts war die Violintechnik genügend
entwickelt, um dem Spielbedürfnis des Rokoko und dem ornamentalischen Stil von Guiseppe
Tartini, Pietro Nardini und Johann Stamitz zu genügen. |
Um 1780 führte Tourte den neuen Bogen mit konkaver Stange ein,
der einen kraftvolleren Strich und das "martelé" ermöglichte. Damit war die Violine in
der Lage, mit starker Ausstrahlung im Ton dem stärker besetzten Orchester zu entsprechen.
Die weitere Entwicklung des Violinspiels hatte ihren Brennpunkt in der Person von Giovanni
Battista Viotti. Seine Konzerte vereinigen den singenden Stil und die Brillanz des
Passagenwerkes. |
Paris wird in der Klassik zum Zentrum des Geigenspiels, mit den
führenden Geigern Pierre Gavinies, P. Rode und R. Kreutzer. Von Kreutzer gibt es berühmte
Lehrwerke; Beethoven widmete ihm die Sonate op. 47. In Salzburg schrieb Leopold Mozart 1756
seinen "Versuch einer Gründlichen Violinschule", das erste Lehrwerk für die Violine. Joseph
Haydns Werke für Violine sind zahlreich. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte viele Sonaten
für Violine und Klavier, seine Solokonzerte für Violine sind Standardwerke im Studium der
heutigen Violinisten.
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Am Anfang des 19. Jahrhunderts steht Niccolo Paganini,
der "Teufelsgeiger". Musikalische Inspiration und technisches Können ließen ihn während
der Konzerte mehr improvisieren als in den Noten stand. Zu den großen Geigern des vorigen
Jahrhunderts zählt Louis Spohr. Es entstanden sehr schöne Geigenkonzerte von Felix
Mendelssohn-Bartholdy (Konzert in e, op. 64), Robert Schumann, Max Bruch, Johannes Brahms,
Beriot, Ch. Dancla, H. Vieuxtemps, C. Saint-Saens, E. Ysaye, H. Wieniawski, Pjotr Tschaikowski
und Antonin Dvorak. Zu den großen Komponisten des 20.Jahrhunderts, die eine neue Tonsprache auch
für die Geige entwickelt haben, gehören Béla Bartók, Penderecki und John Cage. |
Instrumentalschulen für die Geige gibt es seit Leopold Mozarts
aufgeschriebenen Erfahrungen. In der neueren Zeit wurden speziell für jüngere Kinder
(ab vier Jahren) Geigenschulen von erfahrenen Pädagogen geschrieben, die es dem Lehrer,
den Eltern und dem Schüler erleichtern, das Geigenspiel mit viel Freude und spielerisch
zu erlernen. Sheila Nelson, Paul Rolland, Egon Saßmannshaus, Barbara Stanzeleit u.a. haben
zeitgemäße Unterrichtsliteratur für die neue Violinpädagogik entwickelt. |
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Anfangsalter ab ca. 6 Jahren. In besonderen Fällen
kann der Unterricht aber durchaus auch schon früher aufgenommen werden.
Es gibt entsprechend kleine Instrumentengrößen. |
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Eine gute Voraussetzung für den frühen Beginn mit dem Geigenunterricht
ist die abgeschlossene allgemeine Musikalische Früherziehung (MFE). |
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Es ist immer besser, wenn der Wunsch nach einem Instrument vom Kind selber kommt.
In Familien, in denen viel gesungen, viel Musik gehört und vor allem gemacht wird, haben Kinder es
leichter, sich musikalisch an ihrem Instrument auszudrücken. |
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Übrigens: Unmusikalische Kinder gibt es nicht! |
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Eine kleine Violine kostet um 400 €. |
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1/4, 1/2 und 3/4-Geigen kann man in der Regel entweder von der
Musikschule ausleihen (solange der Vorrat reicht...) oder zu Leih- bzw. Mietkaufkonditionen
im Musikalienhandel oder beim Geigenbauer mieten. |
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In der Regel wird dieses Instrument im Einzel- oder Gruppenunterricht erlernt.
Die Unterrichtskosten entnehmen Sie bitte der Schulgeldordnung. |
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Ein Anmeldeformular zum Instrumentalunterricht finden Sie auf der Seite Kontakt.