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Geschichte der Musikschule |
Zu Entwicklung und Geschichte der Musikschule ist der vom Vorsitzenden, Jochen
Dreier, 1993 anlässlich des 25jährigen Jubiläums gehaltene
Vortrag "25 Jahre Musikschule für den Kreis Gütersloh" immer noch
eine sehr zuverlässige Quelle. |
| Das kulturelle Leben im Kreis Gütersloh ist im letzten Vierteljahrhundert
durch die Musikschule unbestritten um ein wichtiges Element bereichert worden, das viele Leute
innerhalb und außerhalb des Kreises mit Hochachtung betrachten.
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Die Anfänge waren bescheiden, die Entwicklung erstaunlich. Was zu Beginn eher nach einer
Art Bürgerinitiative aussah, wuchs zu einer kulturellen Institution heran, mit allen Vorzügen,
aber auch mit all den Problemen, die Größe mit sich bringt.
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Wie viele kulturelle Strömungen war auch die Musikschule ein Kind ihrer Zeit. Nach 15
Jahren emsigen Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit kam Mitte der 60er Jahre eine gewisse
Bereitschaft zum Innehalten auf. Fragen wurden gestellt, Krisenstimmung artikulierte sich, die Jugend
protestierte. Die sog. Etablierten sahen sich den kritischen Spiegel vorgehalten:
Ist der wirtschaftliche Aufbau die Erfüllung des Lebens? Haben sich die alten
Machtverhältnisse wirklich grundlegend verändert? Sichert das Bildungssystem wirklich die
Entfaltung der individuellen Persönlichkeit oder nur die Rekrutierung der oberen sozialen
Schichten?
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"Demokratisierung" und "Bildung ist Bürgerrecht" waren die Forderungen der Zeit. Eine
Reformeuphorie im Bildungssystem setzte ein; dazu zählte auch die allseitige Förderung der
musischen Bildung. Im ganzen Lande kam es zu zahlreichen Gründungen von Musikschulen, so
auch im alten Kreis Wiedenbrück mit der Stadt Gütersloh.
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Den 29.5.1968 zählen wir als Geburtstag, als die Gründung der "Musikschule für den
Kreis Wiedenbrück in Gütersloh e.V." beschlossen und eine Satzung verabschiedet wurde.
Schon aus dem offiziellen Namen geht hervor, daß der Status der Schule von Anfang an dem
eines Vereins entsprach; der Kreis Wiedenbrück und die Stadt Gütersloh traten dem Verein
als Mitglieder bei. Sie wurden außerdem geborene Mitglieder des Vorstandes. Sein Vorsitzender
wurde für 14 Jahre Herr Werner Wißmann. Der Unterricht mit dem 1.Schulleiter, Herrn
Arnold Möller, begann am 1.10.1968.
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Bemerkenswert zur Gründungsgeschichte ist vielleicht noch, daß der Entschluß nicht
spontan aus eilfertigem Gehorsam gegenüber dem Zeitgeist erfolgte, sondern nach Westfalenart
lange vorher ventiliert wurde. Wer weiß heute noch, daß es im Jahre 1944 bereits eine
Jugendmusikschule in Wiedenbrück gab? Allerdings wurde sie 4 Monate später wieder aufgelöst.
Seit 1951 war namentlich Matthias Büchel, der Leiter des Städtischen Musikvereins Gütersloh,
tätig, eine Volkssingschule zu errichten. Ihm ging es vermutlich in erster Linie um die Pflege
des Gesangs und des Nachwuchses für die Chöre.
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1959 nimmt sich der Kreis der Sache an; im Kreisausschuß wird die Gründung einer
Kreismusikschule und die Mitgliedschaft empfohlen. Ein angemessener Zuschuß wird zugesagt.
1960 macht auch der Kreistag sich die Sache zu eigen; es gibt sogar einen 1.Satzungsentwurf.
Auch die Stadt Gütersloh ist zur Mitgliedschaft bereit.
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Dann aber treten Verzögerungen ein. Es kommt allenfalls zu Fortbildungskursen für
Musiklehrer an öffentlichen Schulen. Ziel ist wohl im Sinne von Büchel die Förderung der
Stimmbildung und Sprechtechnik im Musikunterricht der Schulen.
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Erst 1966 bekommt das Anliegen einen neuen Drive durch jenes immer wieder zitierte
Quartett, im musikalischen und im übertragenen Sinne. Es sind dies Stadtdirektor Diestelmeier,
Fabrikant Zinkann, Architekt Tödtmann und Rechtsanwalt Wißmann. Vor allem Herr Wißmann ist
unermüdlich aktiv; ganze Aktenordner füllen seine Briefe, in denen er gegen Kleinmut und
organisatorische Verzögerungsmomente ankämpft: Wer soll Träger sein? Die Stadt Gütersloh,
der Kreis oder ein privater Verein? Man braucht geeignete Lehrer, Verwaltungskräfte, Räume
und vor allem Geld. Für das dringende Anliegen werden Freundschaften gestiftet, andere drohen
zu zerbrechen. Kapellmeister Möller, Musiklehrer am Ev.Stiftischen Gymnasium, ist eifriger
Mitstreiter.
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Sie schaffen die Gründung schließlich mit einem 11-köpfigen Vorstand und 16 nebenamtlichen
Lehrern. Der Jahreszuschuß beträgt anfangs 24.000,- DM. Die Gründer nennen als Ziel: Der Wert
des Musischen soll für die Persönlichkeitsbildung wirksamer als bisher zur Geltung kommen. Ein
wichtiges Grundanliegen der Bildungsreform wird hier erkennbar.
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Aber auch ein weiteres Phänomen hat die Musikschule mit dem öffentlichen Bildungssystem
gemeinsam: die Ausdehnung des Bildungsangebots weckte eine so überwältigende Nachfrage in der
Öffentlichkeit, daß Probleme der Bewältigung auftraten und auftreten, besonders natürlich
Probleme der Finanzierung. Insofern ist auch die Musikschule ein Beispiel für die rasante
Zunahme öffentlicher Aufgaben. Jedes Projekt ist, allein betrachtet, sinnvoll; die Summe der
Maßnahmen droht den Staat zu überlasten, die Kassen und auch die Kraft der Entscheidungsträger
zu überfordern. Verdrossenheit beim Bürger ist oft die Folge.
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Die Musikschule stellt dankbar fest, daß die beiden Zuschußgeber, der Kreis und die Stadt
Gütersloh, trotz mancher Probleme und Auseinandersetzungen, die es gegeben hat, stets zur Schule
gestanden haben und - im Unterschied zu Bestrebungen in anderen Gegenden - die Existenz nie in
Frage gestellt haben.
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Einige Zahlen mögen den Sachverhalt verdeutlichen: Vom Gründungsjahr bis Ende 1972 wuchs
die Schülerzahl von 350 auf 1400. Etwa 1/3 der Schüler erhielten Einzelunterricht an einem
Instrument. Nach der Gebietsreform am 1.1.1973 (Vereinigung mit dem Kreis Halle) gab es weiter
kräftige Sprünge nach oben. Der Rekord war im Jahre 1981 mit ca. 3500 Schülern erreicht. Danach
sank die Schülerzahl als Folge der Geburtenrückgänge, um seit 1990 wieder leicht anzusteigen.
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Entsprechende Ausmaße nahm das Finanzvolumen an; es wuchs von 114.000 DM im Jahre 1969
auf ca. 4 Mill. DM in diesem Jahr. Der öffentliche Zuschuß betrug anfangs 24.000 DM; er nahm
auf 1,6 Mill. DM für den Kreis und 770.000 DM für die Stadt Gütersloh zu. Der Elternanteil
sank von 68 % auf 39 %. Nicht vergessen werden soll, daß die Sparkasse Gütersloh, die Volksbank
Gütersloh und die Zinkann-Stiftung beträchtliche Spendengelder dazugaben.
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Dem Stellenwert der Musikschule in den öffentlichen Kassen (wie auch den privaten Kassen
der Eltern) hatte ein entsprechendes Qualitätsangebot zu entsprechen. Die Schule bemühte sich
von Anfang an darum, Spitzenbegabungen und Breitenarbeit gleichermaßen zu fördern. Grunderziehung
sollte möglichst viele Kinder für die Musik interessieren und in Grundelemente einführen;
Instrumentalunterricht und Gruppenmusizieren schließen sich an. Zu diesem Zwecke wurden sowohl
Stammlehrer mit voller Berufsausbildung als auch nebenamtliche Lehrkräfte beschäftigt.
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Die ersten hauptamtlichen Kräfte waren: Frau Maene, Frau Wulfes, Frau Backhaus, Frau Linnemann,
die Herren Kallies, Kischel, Henning, Schmidt, Hefke, Tateossian, und Adán, um die ersten 10
Jahre zu berücksichtigen. Viele sind heute noch an der Schule tätig, kaum jemand ist vorzeitig
gegangen. Im Grunderziehungsbereich wurden viele Damen und Herren durch interne Ausbildung
qualifiziert.
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Ab 1.12.1973 hat die Musikschule in Herrn Dr. Stüven auch einen hauptamtlichen Leiter,
nachdem 5 Jahre lang Herr Möller der Schule mit großem Einsatz und viel Schwung die
Anfangsimpulse gegeben hatte.
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Erfolge und Anerkennung bleiben nicht aus; ungezählte Preise bei dem Wettbewerb
"Jugend musiziert", über 300 Konzerte (nicht gezählt die Klassenvorspiele) zeugen davon.
Beispielsweise werden bereits 1969 ein 1.Preis und zwei 2.Preise errungen, unter ihnen ist
die allseits bekannte Pianistin Silke-Thora Matthies. Das 1. öffentliche Konzert findet im
1969 statt und wird in der Presse mit großem Lob gewürdigt.
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Nach und nach wird in allen Städten und Gemeinden des Kreises
Unterricht angeboten.
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Besonders zu erwähnen ist die erfolgreiche Aktivität vieler Ensembles, allen voran das
Kinderorchester unter der Leitung von Frau Blomberg-Laurenz und das von Herrn Adán geleitete
Jugendorchester, das bereits in Frankreich, Großbritannien, Luxemburg und 1991 auch in Potsdam
aufgetreten ist.
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In allen denkbaren Formationen wird in öffentlichen Sälen, Schulen, Krankenhäusern und
Bibliotheken konzertiert. Besonders hervorgehoben werden sollten vielleicht die Aufführung
der Oper "Bastien und Bastienne" von Mozart im Theater Gütersloh und die Darbietung der
umfangreichen Tafelmusik von Telemann in 6 Konzerten im gesamten Kreisgebiet.
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Die Verwaltung komplettiert sich im Zuge des Wachstums ebenfalls, nur die räumliche
Unterbringung bleibt anfangs ein Behelf; man ist Gast in vielen Schulräumen, die Verwaltung
logiert im Dachgeschoß der alten Stadtbibliothek. Erst 1979 kann das städtische Gebäude an
der Kirchstraße angemietet werden, ein ehrwürdiges Großbürgerhaus, in dem schon vor 140 Jahren
der preußische König soupierte. Das betagte Gemäuer muß auf den neuen Nutzer umgerüstet werden,
notdürftig hier und da, aber immerhin...
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Im Jahre des 15-jährigen Bestehens ist alles bestellt. Der Vorsitzende,
Herr Werner Wißmann, kann sich mit Genugtuung zur Ruhe setzen. Er wird zum verdienten Ehrenvorsitzenden gewählt.
Herr Sigbert Mohn übernimmt für kurze Zeit die Nachfolge und nach ihm bis 1991 Herr Eckart
Wißmann.
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Die Geburtstagslaudatio ließe sich fortsetzen und mit weiteren Einzelheiten schmücken,
wenn es nicht auch schrille Töne und bedrohliche Krisenmomente gegeben hätte. Der Streit
entzündete sich, wie so oft, am Gelde. Alle Teilzeitkräfte, die weniger als die Hälfte der
Vollzeitbeschäftigung unterrichteten, waren nach alter Regel nicht nach BAT-Tarif, sondern
nach einem eigenen (geringeren) Satz bezahlt worden. Das wurde, wie an anderen Musikschulen
auch, murrend hingenommen - man hatte schließlich unterschrieben. Als aber 1987 die tarifliche
Arbeitszeit im öffentlichen Dienst verkürzt wurde, unterrichteten plötzlich viele Teilzeitkräfte
mehr als die Hälfte und begehrten eine BAT-Gleichstellung. Das bedeutete von heute auf morgen
mitten im laufenden Etat einen Mehraufwand von mehreren Hunderttausend DM, da mit der Gleichstellung
eine Anhebung des Stundensatzes, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und eine Zusatzversorgung verbunden war.
Man versuchte voller Entsetzen das Schlimmste abzuwehren! Es kam zu Änderungskündigungen von seiten
der Schule und zu Klagen von seiten der Lehrer. Partner einer wunderbaren Idee sahen sich als
Kontrahenten vor dem Arbeitsrichter wieder. Politiker kochten, die Presse wallte, einige stellten
die Existenz der Schule in Frage. Wir waren umstrittenes Tagesthema.
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Als im gleichen Jahr auch noch ein Betriebsrat der Lehrer eingerichtet wurde, war jedermann
im Vorstand klar, daß der Charakter der Schule sich gewandelt hatte: was als Initiative
musikbegeisterter Bürger mit Vereinscharakter angefangen hatte, war zu einem förmlichen
Arbeitgeber mit allen juristischen Konsequenzen herangewachsen. Schon seit geraumer Zeit
wurde in den Vorstandssitzungen geklagt, daß viel zu wenig pädagogische und konzeptionelle
Fragen beraten wurden, stattdessen vorwiegend Probleme des Personals und der Finanzierung.
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Die Ansprüche der Lehrer erwiesen sich als berechtigt; man war froh, daß die Lehrer
weitgehend auf eine Nachzahlung verzichteten. Um so dringender mußte gespart werden. Ein
allgemeiner Wachstums- und Einstellungsstop wird verkündet, eine Kommission wird beim Kreis
gebildet, um die Kostenstruktur der Musikschule zu durchleuchten. Der Vorstand seinerseits
konstituiert 1990 einen Arbeitsausschuß, der als Folge des Untersuchungsergebnisses und
eigener Erfahrungen die Schule an Haupt und Gliedern zu reformieren hat. Nach gründlicher,
aber zügiger Beratung empfiehlt dieser Arbeitskreis, am Vereinsstatus festzuhalten. Die Satzung
soll revidiert, der Vorstand drastisch von 12 auf 5 Personen reduziert werden - Vertreter von
Kreis und Stadt, sowie die Lehrervertreter gehören ihm nicht mehr an -, ein hauptamtlicher
Verwaltungsleiter soll eingestellt werden. Der Haushalt soll durch Einführung von
Schlüsselzahlen kalkulierbarer gemacht werden. Die pädagogische Arbeit soll dadurch
verbessert werden, daß die Zahl der Fachbereichsleiter ergänzt wird, für jeden Ort ein
Zweigstellenleiter ernannt wird und schließlich ein Beirat eingerichtet wird.
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Die Satzungsänderung wird mit all den hier genannten Neuerungen am 12.11.1990 von der
Mitgliederversammlung beschlossen. Der neugewählte Vorstand geht mit Verve ans Werk; er setzt
die Reformbeschlüsse nacheinander in die Tat um. Personell wird das Programm durch die Wahl
zweier wichtiger Führungspersonen abgerundet, zunächst des Verwaltungsleiters, Herrn Ritter.
Zum Schluß macht man sich auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Herrn Dr.Stüven,
der am 11.7.1992 feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden war. Der Vorstand entscheidet
sich für Herrn Corßen aus Würzburg.
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Seitdem sind die Fahrwasser ruhiger geworden, die Finanzierung ist gesichert, ein mäßiges
Wachstum wird sogar zugebilligt. Der Vorstand kann sich wieder grundsätzlichen Problemfeldern
widmen und die Musikschule auch inhaltlich wieder attraktiver machen.
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Sie kann mit Zuversicht ins nächste Vierteljahrhundert blicken. Möge ihr vergönnt bleiben,
bei ihrer Aufgabe, mit der musischen Bildung ein gutes Stück Jugend- und Kulturarbeit zu leisten,
weiterhin allseits Unterstützung zu finden.
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| Jochen Dreier, 1.Vorsitzender |